AIKIDO


 
AIKIDO wurde erst zu Beginn des Jahrhunderts von Morihei Ueshiba begründet, auch wenn die Ursprünge bis weit in die Samurai-Zeit zurückgehen. Ueshiba, der selbst Meister einiger Kampfkünste war, bediente sich seines Könnens und entwickelte eine völlig neuartige und ungewöhnliche Kampfkunst. In sein neues Konzept flossen vor allem tief religiöse Aspekte hinein. AIKIDO – „Kampfkunst der Harmonie“ oder wie Ueshiba selbst sagte: „der Weg der Liebe zwischen den Menschen“ hat nicht die Zerstörung des Gegenübers zum Sinn.
Aus diesem Grund ist AIKIDO eher eine defensive Kampfkunst, in der keine Wettkämpfe ausgetragen werden und die Sicherheit bzw. Gesundheit des Ge­genübers ganz oben stehen. Damit die Gesundheit der Trainierenden gewährleistet werden kann, spielt die Fallschule eine ebenso große Rolle, wie z. B. Respekt, Präsenz und Präzision.
Zentrale Bewegungsform im AIKIDO ist der Sabaki. Der Sabaki ist eine Drehbewegung, die zur Neutralisation des Angriffs dient, oder aber die Energie des Angreifers ausnutzt, umleitet und an ihn selbst zurückgibt. Dabei sollten keine negativen Gefühle vorhanden sein oder gar übertragen werden.
Angriffen kann entweder direkt begegnet oder „ausgewichen“ werden. Jede dieser Formen endet entweder mit einem Wurf oder einer Haltetechnik. Aus diesem Grund ist das AIKIDO recht vielfältig.
Das Üben mit Waffen hat eine große Tradition im AIKIDO. Schwert, Stock und Messer sind die 3 Waffen, mit denen hauptsächlich geübt wird. Alle diese Waffen sind aus vielfältigen Gründen aus Holz. Ganz besondere Bedeutung wird dabei dem Schwert zugemessen.
 
Quellen:
Lind, Werner: Ostasiatische Kampfkünste, das Lexikon. Berlin 1996
Ueshiba, Morihei: Budo. Heidelberg 1997

 

SenBuKai lautet der Name unserer Gruppe. Sen bedeutet soviel wie Quelle bzw. Brunnen.
Bu steht für den Krieger und Kai kann mit Gemeinschaft bzw. Verein übersetzt werden.