Geschichte-Agenda

Mit der Übernahme des Trainings durch Rolf Geisert im Jahr 1972 wurde die Judoabteilung offiziell installiert. Zuvor trafen sich bereits seit 1971 mehrere Interressierte auf Initative des damaligen Turnabteilungsleiters Kurt Merz für erste Judoübungen auf Turnmatten anhand der Anleitung aus entsprechenden Lehrbüchern zum wöchentlichen Training.
Die Teinahme am organisierften Sportverkehr begann schließlich mit der Anmeldung beim Badischen Judoverband ab 1. März 1973.
Die nunmehr seit ihrer Gründung unter der sportlichen Leitung von Rolf Geisert stehende Judoabteilung hat nach wirkungsvoller Aufbauarbeit hervorragende Erfolge zu verzeichnen.
Den ersten Kreistitel erkämpfte sich bereits 1974 Klaus Crocoll im Jugendbereich, wonach bereits 1975 und danach jährlich mehrere erste bis dritte Plätze auf Badischer und höherer Ebene erkämpt wurden.Dabei erinnert man sich gerne an Namen wie Melanie Fritsch, Jessica, Nadine und Meike Jäger, Nina Meinzer, Ralph Zöller, Martin Pesch, Annik und Philip Charles, Daniel Meinzer, Alexander und Marco Kiefer, Pascal Siegel und viele weiter Judokas.
Im Erwachsenenbereich sind als herausragende Leistungsträger, die bei Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften vordere Plätze bzw. goldene bis bronzene Medaillen erkämpfen konnten, Elfriede Bauer, Anja Bischoff, Rolf Schneider, Jürgen Hauck und Alexander Barie zu nennen.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen aber auch Peggy Westernacher, Volker Böhnert, Gerhard Schreier, Thomas Nagel und Rüdiger Groß, die auf Badischer Ebene punkteten.
Der Seniorenmannschaft des TuS gelang 1979 der Aufstieg in die Landesliga. Bereits einige Jahre danach konnte mangels ausreichender Besetzung aller Gewichtsklassen keine Mannschaft mehr gestellt werden.
Auch die im Jahr 1996 in der Verbandsliga gemeldete Damenmannschaft musste aus "Personalmangel" bereits 1997 die Segel streichen.
Erfolgreichste Kämpferin des TuS ist Severine Pesch, die bereits 1995 bei den U16 erstmals Deutsche Meisterin wurde. Ferner hat sie 1997 mit dem Gewinn der Goldmedaille bei der Europäischen Jugendolympiade in Portugal und einer Vielzahl von internationalen Erfolgen ihre außergewöhnlichen kämapferischen Qualitäten bewiesen.
Mit 7 Deutschen Meistertiteln, letztlich 2008 bei den Frauen in der Gewichtsklase bis 48 kg, hat sie nunmehr ihre offizielle Judo-Karriere beendet, um sich stärker ihrem Studium widmen zu können. Die Beendigung dieser einmaligen Karriere wurde durch die Wahl zur Sportlerin des Jahres 2009 gekrönt.
Die Judoabteilung hat sich in den letzten Jahren aus einer gewissen Personalnot heraus weitgehend aus dem Leistungssport zurück gezogen und sich verstärkt dem Breitensport zugewendet.