Gute Leistungen trotz schlechtem Wetter

Marius Elflein beim Weitsprung in Heidelberg 2018

Nach dem tollen Wetter beim Saisoneinstieg hatten die Leichtathleten in den beiden folgenden Wettkämpfen mit nasskaltem Wetter zu kämpfen.
 
Beim Dreitäler-Meeting in Pforzheim sorgte bei sehr kühlen Temperaturen zumindest der Wind für sehr gute Sprintzeiten. Meist blies dieser sogar zu heftig, sodass die Leistungen nicht in die Bestenlisten aufgenommen werden können (zulässig ist ein Rückenwind von max. 2,0m/s). Für Nelly Hutzel und Anna Slawik traf dies für den Vor- und den Endlauf zu, wo beide Mädels ihre verbesserte Sprintfähigkeit unter Beweis stellten. Nelly überzeugte mit 13,01s (+2,5m/s) und Anna mit 13,60s (+2,3m/s) über 100m. Auch der 100m-Endlauf von Marius Elflein, bei dem er Platz 2 belegte, war vom Wind verweht (11,62s bei +3,1m/s), im Vorlauf lief er bei gültigem Rückenwind zu einer neuen persönlichen Bestzeit von 11,70s. Den Weitsprung konnten Marius (5,95m) und Nelly (4,97m) jeweils für sich entscheiden, Anna belegte Platz 3 (4,68m). Da die Weitsprunganlage entgegen der Sprintgeraden verläuft, wurden alle Sprünge mit deutlichem Gegenwind absolviert, der größere Sprungweiten verhinderte. Beim Kugelstoßen kam Nelly mit 10,30m um 3cm an ihre kürzlich aufgestellte Bestleistung heran.
 
Bei den Qualitagen in Heidelberg waren Marius Elflein im Weitsprung und Maike Anstett im Dreisprung am Start. Beide nutzten den Wettkampf als Vorbereitung auf die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Ulm. Doch auch hier war der Wettergott nicht auf ihrer Seite. 14 Grad und Regen sowie wechselnde Windbedingungen ließen bei Marius nicht mehr als 6,05m zu, was jedoch zu einem guten 2. Platz reichte. Maike konnte den Dreisprung-Wettbewerb mit 11,72m gewinnen, hatte jedoch auch noch Luft zu ihrer Bestleistung.