Greif Fighters beim GTTR

Greif Fighters beim GTTR
Greif Fighters beim GTTR
Greif Fighters beim GTTR

Die Greif Fighters beim Getting tough the Race
Am Samstag den 07.12.2019 war es endlich soweit. Der eigentliche Höhepunkt eines jeden Jahres der die OCR Herzen höher schlagen lässt.  Getting tough the Race in Rudolstadt ist ein Wettkampf der Superlative und wird als härtester Hindernislauf Europas beworben.  Eine Laufstrecke von ca. 25km mit etlichen Höhenmetern, die teilweise nur auf allen Vieren zu bezwingen waren, sowie eine Vielzahl von Wasser- und Kletterhindernissen prägen diesen Lauf.
Das Wetter war zum Glück recht mild aber wechselhaft – von Regen bis Sonnenschein war alles vertreten. Im Eventzelt wurde man durch eine Ansprache und epischen Dudelsackmelodien von den Veranstaltern extrem motiviert. Gemeinsam mit allen Teilnehmern wurde man aufs Startfeld geführt. Bunte Farbfackeln, heroische Musik und tieffliegende Flugzeuge ließen einem vor Aufregung die Nackenhaare hochstehen und der 10 Sekunden Countdown lief los.
Als der Startschuss fiel rannten die ca. 3000 Teilnehmer wie verrückt los. Nach einem ersten kleineren Kriechhindernis folgten zwei 160cm tiefe Gräben, die mit eiskaltem Wasser gefüllt waren. Mit durchnässter kalter Kleidung ging es auf die eigentliche 25km Laufstrecke. Im Zick Zack bergauf zum Autoreifen schleppen und danach zum Mountain of tears der teilweise nur krabbelnd bewältigt werden konnte.  Die nächsten 18km ging es vorbei an kleinen Ortschaften; dazwischen gab es kleinere Hindernisse wie mehrere Eskaladierwände, Kriechhindernisse und gestapelte bis 5m hohe Papierballen einer Fabrik die sich gerne an dem Spaß beteiligte. Der Spaß war jedoch schnell vorbei als der eiskalte 150m lange Wassergraben zum Durchqueren vor uns lag.
Nach einigen Hangel-, Kriech- und Schlammhindernissen sowie Sandsacktragen kamen wir am gefürchteten Schwimmbad an. Ein Bild wie aus einem Katastrophenfilm. Dutzende THW,DLRG, Feuerwehr- und Krankenwagen, viele Zuschauer und schmerzerfüllte Schreie… wir näherten uns einem der gefürchtetsten Hindernisse. Man musste fünf Rohre und eine Strecke von 20m im Schwimmbecken mittels mehrmaligem untertauchen bezwingen. Dabei kommt das eiskalte Wasser ins Ohr und ließ einige vor Schmerzen aufschreien… Hier fallen einige der Läufer aufgrund der Kälte aus.
Kaum aus dem ersten Schwimmbadbecken raus und schon mussten wir mit kalten schmerzenden Muskeln über ein Hangelgerüst das große Becken überqueren. Viele Teilnehmer rutschen aufgrund kalter, steifer und nasser Hände ab und vielen wieder ins kalte Wasser und mussten schwimmend das nächste Ufer erreichen.
Dies war der Vorgeschmack auf die Killing Fields. Die Killing Fields sind eine Aneinanderreihung von ca.100 Hindernissen auf einer Strecke von etwa 2 Kilometer. Kletter- und Kriechhindernisse waren noch die angenehmen Abschnitte. Tausende Liter aus der eiskalten Saale wurden auf die Hindernisse gerichtet, so dass man permanent nass und kalt blieb. Von alten PKW, Kriechtunneln, Autoreifenstapeln, unzählige Eskaladierwände und Traktorreifen, 12m hohe Gerüste, Kabeltrommeln, Containern, Stacheldraht, Holzhindernissen, Quaterpipe bis hin zu zwei Panzern war hier alles Erdenkliche an Hindernissen aufgebaut. Zu Recht ist dies einer der härtesten Hindernisläufe Europas. Ein besonderen Gruß und Dank an dieser Stelle an unseren Sponsor und Mitglied Patric Schaudt von SIt SchaudtIndustrietechnik der als Greif Fighter den Getting tough the Race bewungen hat. Die Greif Fighters sind der Meinung -> Hart aber trotzdem absolutes Suchtpotenzial! Wer will uns in 2020 begleiten?